Historie
Hier wird ein wenig Geschichte über den Sedenkamp geschrieben.
Der Sedenkamp ist eine ruhige Wohnstraße im äußersten Norden Hamburgs im ländlich geprägten Stadtteil Duvenstedt (Bezirk Wandsbek). Sie liegt inmitten der sogenannten „Walddörfer“, die sich durch viel Natur, Nähe zur schleswig-holsteinischen Grenze und eine Geschichte vom bäuerlichen Leben bis hin zur modernen Villenbebauung auszeichnen.
Die Geschichte von Duvenstedt im Überblick
- Frühgeschichte: Bereits in der Jungsteinzeit und um Christi Geburt siedelten hier Menschen. Ein historischer Eisenschmelzplatz am Rögensort belegt dies.
- Erste Erwähnung: Duvenstedt wurde 1261 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich etymologisch wahrscheinlich vom mittelniederdeutschen Wort duuf (Taube) ab.
- Preußische Zeit: Wie viele Nachbarorte mussten die Duvenstedter Bauern über Jahrhunderte für das Kanzleigut Tangstedt Frondienste leisten. 1866 kam das Gebiet zu Preußen.
- Eingemeindung: Im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes wurden Duvenstedt und das Nachbardorf Lemsahl-Mellingstedt 1937 in das Hamburger Stadtgebiet eingegliedert.
Entwicklung des Quartiers Sedenkamp
Der Bereich um den Sedenkamp und die angrenzenden Wege (wie etwa der Tangstedter Weg) hat sich im 20. und 21. Jahrhundert vom landwirtschaftlich genutzten Umland zu einem gefragten Wohngebiet gewandelt. Die Straßenprägung dort ist typisch für die Hamburger Walddörfer: gepflegte Einfamilienhäuser und großzügige Grundstücke, die den dörflichen Charakter bewahren, jedoch durch moderne Neubauvorhaben (etwa neue Holzhaus-Quartiere in der direkten Nachbarschaft) in die Gegenwart geführt werden. [1]
Die Region und das Dorfleben werden bis heute stark vom lokalen Heimatverein, der Vereinigung Duvenstedt e.V., geprägt, die sich intensiv um den Erhalt der Historie und die Entwicklung des Ortsteils kümmert.
